Holzweichfaser.
Die Basis der Klimaplatte. Sie trägt das Register, dämmt nach oben und puffert Wärme und Kälte – so geht die Energie in den Raum. Das macht das System sehr effektiv.
Das System · 2 Minuten Überblick
Eine Klimadecke heizt und kühlt über ihre Oberfläche. In der DHS-Klimaplatte fließt Wasser durch ein Kunststoffregister: Beim Heizen gibt die Fläche Wärme ab, beim Kühlen nimmt sie Raumwärme auf. Die Technik bleibt unter der fertigen Oberfläche verborgen.
DHS-Klimaplatte · Interaktiv
Warmes Wasser temperiert die Klimaplatte. Ihre Oberfläche gibt Wärme an den Raum ab.
Der Sammler verteilt es auf die parallelen Heizrohre.
Über die fertige Oberfläche gelangt die Wärme in den Raum.
Etwas abgekühlt verlässt es die Platte. Der Kreislauf bleibt in Bewegung.
Ziehen zum Drehen · Ansicht jederzeit zurücksetzen
Die Basis der Klimaplatte. Sie trägt das Register, dämmt nach oben und puffert Wärme und Kälte – so geht die Energie in den Raum. Das macht das System sehr effektiv.
Die Elemente sind nach Tichelmann verschaltet: Alle werden parallel durchströmt und verteilen das Wasser gleichmäßig über die ganze Decke.
Zwei Tonschichten bilden die Oberfläche: Dickspachtel aus EMOTON-Ton über dem Register und Feinspachtel als glatter Abschluss.

Unsere Oberfläche: EMOTON-Ton
Bei der Montage durch DHS gehört Ton zur Klimadecke: Er überdeckt das Register und bildet die fertige Raumoberfläche. Der Ton puffert die Luftfeuchte. Deshalb kommt die DHS-Klimaplatte beim Kühlen ohne Taupunktüberwachung aus und kühlt auch bei Schwüle wirksam.
Feuchtepuffer: Ton ist hygroskopisch – er nimmt Luftfeuchtigkeit auf und gibt sie wieder ab. Kühldecken ohne Feuchtepuffer müssen über dem Taupunkt bleiben und verlieren bei Schwüle Leistung. Die DHS-Klimaplatte puffert die Feuchte im Ton und kommt ohne Taupunktüberwachung aus.
Speichermasse: Der Ton puffert kurze Lastspitzen, wenn nötig – etwa durch Sonne oder viele Menschen im Raum.
Raumklima-Bonus: Die Feuchteregulierung verbessert das Wohlgefühl zusätzlich.
Mehr zum Material bei EMOTONÜber dem Register tragen wir den Dickspachtel aus EMOTON-Ton auf. Feinspachtel aus Ton bildet den Abschluss – die Decke ist danach malerfertig. Streichen können Sie sie mit Tonfarbe. Die gewünschte Oberflächengestaltung besprechen wir mit Ihnen vor der Ausführung.
So arbeiten wirKompakt erklärt
Für Neubau und Sanierung. Der Untergrund, die benötigte Leistung und die vorhandene Haustechnik bestimmen die Planung.
So hängt alles zusammen – und wer was übernimmt.
Er übernimmt den Wärmeerzeuger bis zum Unterverteiler. Wir empfehlen eine reversible Wärmepumpe: Sie heizt und kühlt. Heizen geht auch mit anderen Wärmeerzeugern.
Ab hier übernehmen wir. Geregelt wird über die Vorlauftemperatur, die der Wärmeerzeuger nach der Außentemperatur einstellt – eine eigene Regelung braucht die Decke nicht.
Klimaplatten, Montage und Anschluss bis zur malerfertigen Tonoberfläche. Die DHS-Klimadecke reicht als einzige Heizung und Kühlung.
Die Antworten, wenn Sie tiefer einsteigen möchten.
Wasser durchströmt das Register in der Klimaplatte. Im Heizbetrieb gibt die temperierte Fläche Wärme an den Raum ab. Im Kühlbetrieb nimmt sie Raumwärme auf. Dafür ist kein Gebläse in der Platte nötig.
Ein Heizkörper erwärmt Luft. Die steigt auf, sammelt sich unter der Decke, und unten bleibt es kühler. Die DHS-Klimaplatte macht das nicht: Sie strahlt – wie die Sonne – und erwärmt direkt Boden, Möbel und Menschen. Vom Boden bis zur Decke herrscht fast dieselbe Temperatur.
Ja. Das System heizt mit Vorlauftemperaturen unter 30 °C und kühlt mit moderaten Temperaturen – so läuft die Wärmepumpe effizient. Viele Wärmepumpen können ohnehin reversibel kühlen: Heizen und Kühlen in einem System, ohne Zusatzgerät. Die passende Auslegung hängt von Heizlast, nutzbarer Fläche und Wärmeerzeuger ab. Für Kühlung muss die gesamte Anlage dafür vorgesehen sein.
Ja. Heizen funktioniert auch mit anderen Wärmeerzeugern, zum Beispiel Fernwärme, Pellets oder Gas. Zum Kühlen braucht es dann eine eigene Kältequelle, etwa einen Kaltwassersatz. Wir empfehlen trotzdem eine reversible Wärmepumpe: Sie heizt und kühlt mit einem Gerät.
Über die Vorlauftemperatur. Der Wärmeerzeuger – meist die Wärmepumpe – misst die Außentemperatur und stellt den Vorlauf passend ein. Die Klimadecke läuft dauerhaft, so entstehen eine konstante Raumtemperatur und ein gleichmäßiges Raumklima. Eine eigene Regelung braucht die Decke nicht.
Bei der Ausführung durch DHS verwenden wir immer Ton: Dickspachtel aus EMOTON-Ton überdeckt das Register, Feinspachtel aus Ton bildet die glatte Endoberfläche. Für den Selbsteinbau sind abgestimmte Alternativen möglich, weil die Tonverarbeitung anspruchsvoll ist.
Ton und Alternativen beim SelbsteinbauDie Tonoberfläche nimmt Feuchtigkeit aus der Raumluft auf und gibt sie wieder ab. Deshalb braucht die DHS-Klimaplatte keine Taupunktüberwachung und kann auch bei schwüler Luft wirksam kühlen.
Persönlich für Sie da
Wir besprechen, welche Lösung zu Ihrem Gebäude und zu Ihrem Vorhaben passt.