Das System · 2 Minuten Überblick

Die Klimadecke.
So funktioniert sie.

Eine Klimadecke heizt und kühlt über ihre Oberfläche. In der DHS-Klimaplatte fließt Wasser durch ein Kunststoffregister: Beim Heizen gibt die Fläche Wärme ab, beim Kühlen nimmt sie Raumwärme auf. Die Technik bleibt unter der fertigen Oberfläche verborgen.

FunktionsweiseTon & OberflächeTechnische DatenGut zu wissen

DHS-Klimaplatte · Interaktiv

Raumklima zum Entdecken.

Im Winter

Sanfte Wärme.
Aus der Fläche.

Warmes Wasser temperiert die Klimaplatte. Ihre Oberfläche gibt Wärme an den Raum ab.

  1. 01
    Warmes Wasser fließt ein

    Der Sammler verteilt es auf die parallelen Heizrohre.

  2. 02
    Die Fläche gibt Wärme ab

    Über die fertige Oberfläche gelangt die Wärme in den Raum.

  3. 03
    Das Wasser fließt weiter

    Etwas abgekühlt verlässt es die Platte. Der Kreislauf bleibt in Bewegung.

DHS-Klimaplatte mit Holzweichfaserträger und parallelem Rohrregister
3D-Modell wird geladen …
Einblick ins Register

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01 / TRÄGER

Holzweichfaser.

Die Basis der Klimaplatte. Sie trägt das Register, dämmt nach oben und puffert Wärme und Kälte – so geht die Energie in den Raum. Das macht das System sehr effektiv.

02 / TEMPERIERUNG

Wasser im Kreislauf.

Die Elemente sind nach Tichelmann verschaltet: Alle werden parallel durchströmt und verteilen das Wasser gleichmäßig über die ganze Decke.

03 / OBERFLÄCHE

Einfach Ihre Decke.

Zwei Tonschichten bilden die Oberfläche: Dickspachtel aus EMOTON-Ton über dem Register und Feinspachtel als glatter Abschluss.

Fertige Deckenflächen zwischen rustikalen Holzbalken
Natürliche Oberfläche.
Passend zu Ihrem Raum.

Unsere Oberfläche: EMOTON-Ton

Mehr als eine
schöne Oberfläche.

Bei der Montage durch DHS gehört Ton zur Klimadecke: Er überdeckt das Register und bildet die fertige Raumoberfläche. Der Ton puffert die Luftfeuchte. Deshalb kommt die DHS-Klimaplatte beim Kühlen ohne Taupunktüberwachung aus und kühlt auch bei Schwüle wirksam.

FeuchtepufferSpeichermasseNatürlicher WerkstoffIndividuelle Gestaltung
Was macht Ton für das Raumklima?

Feuchtepuffer: Ton ist hygroskopisch – er nimmt Luftfeuchtigkeit auf und gibt sie wieder ab. Kühldecken ohne Feuchtepuffer müssen über dem Taupunkt bleiben und verlieren bei Schwüle Leistung. Die DHS-Klimaplatte puffert die Feuchte im Ton und kommt ohne Taupunktüberwachung aus.

Speichermasse: Der Ton puffert kurze Lastspitzen, wenn nötig – etwa durch Sonne oder viele Menschen im Raum.

Raumklima-Bonus: Die Feuchteregulierung verbessert das Wohlgefühl zusätzlich.

Mehr zum Material bei EMOTON
Wie entsteht die fertige Oberfläche?

Über dem Register tragen wir den Dickspachtel aus EMOTON-Ton auf. Feinspachtel aus Ton bildet den Abschluss – die Decke ist danach malerfertig. Streichen können Sie sie mit Tonfarbe. Die gewünschte Oberflächengestaltung besprechen wir mit Ihnen vor der Ausführung.

So arbeiten wir

Kompakt erklärt

Wenig Aufbau.
Viel dahinter.

Für Neubau und Sanierung. Der Untergrund, die benötigte Leistung und die vorhandene Haustechnik bestimmen die Planung.

Plattenformat
138,5 × 57 cm
Plattenstärke
2 cm
Fläche je Klimaplatte
0,79 m²
Gewicht je Klimaplatte
7 kg
Fertiger Aufbau
ca. 2,7 cm
Flächengewicht fertig
max. ca. 15 kg/m²
Vorlauftemperatur Heizen
unter 30 °C
Einsatz
Decke und Wand
Wärmeerzeuger
z. B. Wärmepumpe

Vom Wärmeerzeuger bis zur Decke.

So hängt alles zusammen – und wer was übernimmt.

01 / WÄRMEERZEUGER

Ihr Installateur.

Er übernimmt den Wärmeerzeuger bis zum Unterverteiler. Wir empfehlen eine reversible Wärmepumpe: Sie heizt und kühlt. Heizen geht auch mit anderen Wärmeerzeugern.

02 / UNTERVERTEILER

Die Übergabe.

Ab hier übernehmen wir. Geregelt wird über die Vorlauftemperatur, die der Wärmeerzeuger nach der Außentemperatur einstellt – eine eigene Regelung braucht die Decke nicht.

03 / KLIMADECKE

Unser System.

Klimaplatten, Montage und Anschluss bis zur malerfertigen Tonoberfläche. Die DHS-Klimadecke reicht als einzige Heizung und Kühlung.

Etwas genauer?

Die Antworten, wenn Sie tiefer einsteigen möchten.

Wie funktioniert Heizen und Kühlen über die Fläche?

Wasser durchströmt das Register in der Klimaplatte. Im Heizbetrieb gibt die temperierte Fläche Wärme an den Raum ab. Im Kühlbetrieb nimmt sie Raumwärme auf. Dafür ist kein Gebläse in der Platte nötig.

Wärme steigt doch nach oben – warum heizt ihr von der Decke?

Ein Heizkörper erwärmt Luft. Die steigt auf, sammelt sich unter der Decke, und unten bleibt es kühler. Die DHS-Klimaplatte macht das nicht: Sie strahlt – wie die Sonne – und erwärmt direkt Boden, Möbel und Menschen. Vom Boden bis zur Decke herrscht fast dieselbe Temperatur.

Passt das System zu meiner Wärmepumpe?

Ja. Das System heizt mit Vorlauftemperaturen unter 30 °C und kühlt mit moderaten Temperaturen – so läuft die Wärmepumpe effizient. Viele Wärmepumpen können ohnehin reversibel kühlen: Heizen und Kühlen in einem System, ohne Zusatzgerät. Die passende Auslegung hängt von Heizlast, nutzbarer Fläche und Wärmeerzeuger ab. Für Kühlung muss die gesamte Anlage dafür vorgesehen sein.

Geht es auch ohne Wärmepumpe?

Ja. Heizen funktioniert auch mit anderen Wärmeerzeugern, zum Beispiel Fernwärme, Pellets oder Gas. Zum Kühlen braucht es dann eine eigene Kältequelle, etwa einen Kaltwassersatz. Wir empfehlen trotzdem eine reversible Wärmepumpe: Sie heizt und kühlt mit einem Gerät.

Wie wird die Klimadecke geregelt?

Über die Vorlauftemperatur. Der Wärmeerzeuger – meist die Wärmepumpe – misst die Außentemperatur und stellt den Vorlauf passend ein. Die Klimadecke läuft dauerhaft, so entstehen eine konstante Raumtemperatur und ein gleichmäßiges Raumklima. Eine eigene Regelung braucht die Decke nicht.

Welche Rolle spielt die Oberfläche?

Bei der Ausführung durch DHS verwenden wir immer Ton: Dickspachtel aus EMOTON-Ton überdeckt das Register, Feinspachtel aus Ton bildet die glatte Endoberfläche. Für den Selbsteinbau sind abgestimmte Alternativen möglich, weil die Tonverarbeitung anspruchsvoll ist.

Ton und Alternativen beim Selbsteinbau
Was passiert beim Kühlen mit der Luftfeuchtigkeit?

Die Tonoberfläche nimmt Feuchtigkeit aus der Raumluft auf und gibt sie wieder ab. Deshalb braucht die DHS-Klimaplatte keine Taupunktüberwachung und kann auch bei schwüler Luft wirksam kühlen.

Ratgeber: Kühlen über die Decke

Persönlich für Sie da

Passt die Klimadecke zu Ihrem Gebäude?

Wir besprechen, welche Lösung zu Ihrem Gebäude und zu Ihrem Vorhaben passt.

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