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Deckenheizung & Kühlung.
Ihre Fragen. Unsere Antworten.
Wie funktioniert eine Deckenheizung, wovon hängen die Kosten ab und was ist beim Kühlen zu beachten? Hier finden Sie Antworten zur DHS-Klimaplatte, zur Montage und zum Selbsteinbau – sowie Unterlagen zum Herunterladen.
Ratgeber.
Ausführliche Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Klimadecken.
Was kostet eine Klimadecke?
Die wichtigsten Kostenfaktoren – von der Fläche über den Untergrund bis zur Haustechnik.
Weiterlesen 02 / SANIERUNGDeckenheizung im Altbau nachrüsten
Voraussetzungen, Aufbauhöhe und Ablauf – ohne den Boden aufzureißen.
Weiterlesen 03 / KÜHLENKühlen über die Decke
Warum die Decke der richtige Ort zum Kühlen ist und warum Ton den Unterschied macht.
Weiterlesen 04 / VERGLEICHDeckenheizung oder Fußbodenheizung?
Strahlungswärme, Kühlen und Nachrüsten: warum die Decke vorne liegt.
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Kann ich eine Deckenheizung im Altbau nachrüsten?
Ja, in vielen Bestandsgebäuden. Die Klimaplatten werden direkt auf die tragfähige, ebene Decke montiert – ohne Abriss. Untergrund und Einbindung in Ihre Haustechnik klären wir vor der Montage mit Ihnen.
Kann ich während der Montage zu Hause wohnen bleiben?
Je nach Umfang und Aufteilung kann eine Umsetzung in einzelnen Räumen oder Abschnitten möglich sein. Die gerade bearbeiteten Räume stehen während der Arbeiten nicht wie gewohnt zur Verfügung. Ob Sie zu Hause bleiben können, klären wir mit Ihnen vor dem Start.
Was muss vor der Montage vorbereitet werden?
Wir prüfen mit Ihnen den Untergrund, die geplanten Anschlüsse und die Positionen von Leuchten oder Einbauten. Außerdem stimmen wir ab, welche Räume zugänglich sein müssen, welche Möbel umgestellt werden und wie die Arbeitsbereiche geschützt werden. Wer welche Vorarbeiten übernimmt, halten wir vorab fest.
Wie viel Staub und Baustelle muss ich einplanen?
Staub entsteht vor allem beim Zuschneiden der Platten und, je nach Untergrund, beim Bohren in die Decke. Geschliffen wird nicht. Schutzmaßnahmen, Arbeitsabschnitte und den Umgang mit Möbeln besprechen wir vorab. So wissen Sie, womit Sie während der Umsetzung rechnen können.
Wie funktioniert die DHS-Klimaplatte?
Wasser fließt durch ein Register in der Platte. Die aktive Decken- oder Wandfläche gibt Wärme ab oder nimmt im Kühlbetrieb Raumwärme auf. Die Holzweichfaser dämmt nach oben, so geht die Energie in den Raum. Das Register verschwindet unter der malerfertigen Tonoberfläche.
Reicht die Klimadecke als einzige Heizung?
Ja. Die DHS-Klimadecke reicht als einzige Heizung – und im Sommer als einzige Kühlung. Heizkörper, Fußbodenheizung oder Klimagerät brauchen Sie daneben nicht. Dazu kommt nur der Wärmeerzeuger, am besten eine reversible Wärmepumpe.
Wie wird die Klimadecke geregelt?
Über die Vorlauftemperatur. Der Wärmeerzeuger – meist die Wärmepumpe – misst die Außentemperatur und stellt den Vorlauf passend ein. Die Klimadecke läuft dauerhaft, so entstehen eine konstante Raumtemperatur und ein gleichmäßiges Raumklima. Eine eigene Regelung braucht die Decke nicht.
Kann das System auch kühlen?
Ja. Kühles Wasser nimmt über die Decke Raumwärme auf – leise und ohne Zugluft. Der Ton puffert dabei die Luftfeuchte, deshalb kommt die DHS-Klimaplatte ohne Taupunktüberwachung aus. Voraussetzung ist eine Kältequelle – am einfachsten eine reversible Wärmepumpe. Möglich sind auch ein Kaltwassersatz oder passive Kühlung über Erdsonde oder Grundwasser.
Ich habe eine Fußbodenheizung – kann ich die Decke nur zum Kühlen nachrüsten?
Ja, das ist problemlos möglich. Die Klimadecke kommt zusätzlich an die Decke und übernimmt im Sommer das Kühlen – leise und ohne Zugluft.
Wie viel Raumhöhe geht verloren?
Bei Direktmontage auf eine geeignete Decke beträgt der fertige Aufbau ca. 2,7 cm. Eine zusätzliche Abhängung oder Untergrundvorbereitung kommt gegebenenfalls hinzu.
Geht das auch an Dachschrägen, Holzbalkendecken, Gewölben oder im Bad?
Ja. Die Klimaplatte passt auch an Dachschrägen, auf Holzbalkendecken, an Gewölbe und ins Bad – im Activehotel Bergkönig zum Beispiel in Zimmern mit Dachschrägen. Wie wir es bei Ihnen umsetzen, besprechen wir vorab.
Kann die Klimaplatte auch auf eine abgehängte Gipskartondecke?
Ja, das haben wir schon öfter umgesetzt. Entscheidend ist die vorhandene Unterkonstruktion, also Art und Alter der Abhängung – die prüfen wir vorher. Mit rund 15 kg/m² ist unser Aufbau aber so leicht, dass das im Normalfall kein Problem ist.
Wärme steigt doch nach oben – warum heizt ihr von der Decke?
Weil die DHS-Klimaplatte nicht die Luft erwärmt, sondern strahlt – wie die Sonne. Sie erwärmt direkt Boden, Möbel und Menschen. Vom Boden bis zur Decke herrscht fast dieselbe Temperatur: kein warmer Kopf, keine kalten Füße.
Ist das System für eine Wärmepumpe geeignet?
Ja – und wir empfehlen sie. Die Klimadecke heizt mit Vorlauftemperaturen unter 30 °C, so arbeitet die Wärmepumpe besonders effizient. Eine reversible Wärmepumpe kühlt im Sommer über dieselbe Decke. Heizen geht auch mit anderen Wärmeerzeugern wie Fernwärme, Pellets oder Gas; zum Kühlen braucht es dann eine eigene Kältequelle, etwa einen Kaltwassersatz.
In welchen Regionen montiert DHS?
Wir montieren in ganz Österreich und in Teilen Deutschlands. Auch Projekte in anderen Ländern haben wir bereits umgesetzt – fragen Sie uns gerne.
Wie lange dauert die Montage?
Meist sind es Tage, nicht Wochen: Rund 100 m² montieren wir in etwa 8 Arbeitstagen – direkt auf den bestehenden Untergrund, ohne Abriss. Wie lange der Ton danach trocknet, hängt vom Wetter ab.
Kann ich ein Muster oder eine Referenz ansehen?
Ja, gerne. Nach Absprache zeigen wir Ihnen ein Muster oder ein Referenzprojekt. Melden Sie sich einfach bei uns.
Kann ich die Platten selbst montieren?
Mit Trockenbauerfahrung, Unterstützung bei der Überkopfmontage und einer klaren Abstimmung mit dem Fachbetrieb kann Selbsteinbau infrage kommen. Prüfung, Einstellen der Heizkreise und Inbetriebnahme übernimmt Ihr Installateur.
Was kostet eine Klimadecke?
Als Richtwert: rund 25.000 € inkl. MwSt. für ca. 100 m² – unsere gesamte Arbeit ab dem Unterverteiler bis zur malerfertigen Tonoberfläche. Den Wärmeerzeuger, etwa die Wärmepumpe, übernimmt Ihr Installateur.
Welche Oberfläche ist geeignet?
Bei der Ausführung durch DHS verwenden wir immer Ton. Da das Verspachteln von Ton besonders an der Decke anspruchsvoll ist, können Sie beim Selbsteinbau auch auf abgestimmte Alternativen wie Kalk- oder Gipsspachtel zurückgreifen. Wir besprechen mit Ihnen, welche Ausführung zu Ihrem Projekt passt.
Kann ich die Decke streichen?
Ja. Die Tonoberfläche ist malerfertig. Streichen Sie mit Tonfarbe – so bleibt die Oberfläche offen und puffert weiter die Luftfeuchte.
Kann der Ton reißen?
Bei uns ist der Ton bisher noch nie gerissen: Wir armieren die ganze Decke vollflächig mit einem Netz. Sollte doch einmal eine Stelle beschädigt werden, lässt sie sich einfach ausbessern.
Muss die Klimadecke gewartet werden?
Nein. Die Klimadecke ist komplett wartungsfrei – ohne Filter und ohne bewegliche Teile.
Was passiert, wenn ein Rohr beschädigt wird?
Das ist kein Problem. Wird ein Rohr beschädigt, etwa angebohrt, bessern wir die Stelle ganz einfach aus.
Kann ich später etwas an die Decke montieren?
Ja. Mit einer Wärmebildkamera sehen Sie im Betrieb genau, wo die Leitungen verlaufen. Sie liegen immer im Abstand von 8 cm – so finden Sie leicht eine Stelle zum Bohren. Leuchten und Auslässe planen wir schon im Verlegeplan ein.
Was übernimmt DHS, was der Installateur?
Ihr Installateur übernimmt den Wärmeerzeuger, zum Beispiel die Wärmepumpe, bis zum Unterverteiler – falls er nicht schon vorhanden ist. Ab dem Unterverteiler übernehmen wir: Klimaplatten, Montage und Anschluss bis zur malerfertigen Tonoberfläche. Die Inbetriebnahme übernimmt Ihr Installateur, beim Selbsteinbau auch die Prüfung der Anlage.
Gibt es eine Förderung für Selbsteinbau?
Das hängt vom Förderprogramm und vom konkreten Projekt ab. Klären Sie vor Bestellung oder Arbeitsbeginn direkt mit der Förderstelle, ob und in welchem Umfang Eigenleistungen anerkannt werden.
Persönlich für Sie da
Ihre Frage ist noch offen?
Wir besprechen, welche Lösung zu Ihrem Gebäude und zu Ihrem Vorhaben passt.
