Kurz gesagt
  • Strahlungswärme: Die Deckenheizung erwärmt wie die Sonne direkt Boden, Möbel und Menschen – auch den Fußboden. Vom Boden bis zur Decke herrscht fast dieselbe Temperatur.
  • Kühlen: Die Decke ist der richtige Ort zum Kühlen. Über den Boden geht das kaum.
  • Nachrüsten: Die Klimaplatte kommt direkt auf die bestehende Decke – ohne Abriss, in Tagen statt Wochen.

„Wärme steigt doch nach oben. Warum heizt ihr dann von der Decke?“

Eine Frage, die wir oft hören. Und sie ist berechtigt, wenn man an Heizkörper denkt: Ein Heizkörper erwärmt Luft. Die steigt auf, sammelt sich unter der Decke, und unten bleibt es kühler.

Die DHS-Klimaplatte macht das nicht. Sie strahlt – wie die Sonne. Sie erwärmt nicht die Luft, sondern direkt das, worauf sie trifft: Boden, Möbel, Menschen. Das Ergebnis: Vom Boden bis zur Decke fast dieselbe Temperatur. Kein warmer Kopf, keine kalten Füße. Und weil dafür unter 30 °C Vorlauf reichen, ist sie ideal für die Wärmepumpe.

Der Vergleich im Überblick

Deckenheizung (DHS-Klimaplatte)Fußbodenheizung (Nasssystem)
Wärme im RaumStrahlung von oben erwärmt Boden, Möbel und Menschen direktWärme kommt nur vom Boden
Kühlen im Sommersehr gut: Die Decke nimmt die Wärme dort ab, wo sie sich sammeltkaum: Ein kalter Boden wird schnell unangenehm
Nachrüsten im Bestanddirekt auf die bestehende Decke, wenige Zentimeter Aufbau, in TagenEstrich raus, neu aufbauen, Wochen Trocknung
Bodenbelägefrei wählbar, auch dicke TeppicheBelag muss für Fußbodenheizung geeignet sein
MöbelDecke bleibt frei, volle Fläche aktivSchränke, Betten und Teppiche bremsen die Wärmeabgabe
OberflächeTon puffert Feuchte und kurze Lastspitzen–
Wärmepumpeunter 30 °C Vorlauf, Heizen und Kühlen in einem Systemniedrige Vorlauftemperatur, Kühlen kaum möglich

Kühlen: Die Decke ist der richtige Ort

Kalte Luft sinkt nach unten, warme steigt auf. Eine gekühlte Decke nimmt die Wärme genau dort ab, wo sie sich sammelt, und kühlt großflächig über Strahlung – ohne Zugluft und ohne Geräusch wie bei einer Klimaanlage. Eine Fußbodenkühlung kann das kaum: Man steht direkt auf der kalten Fläche, die Füße geben über Kontakt Wärme ab, und das wird schnell unangenehm. Bei der DHS-Klimaplatte bleibt der Boden auf normaler Raumtemperatur – die Kälte kommt von oben über Strahlung. Zusätzlich puffert die Tonoberfläche die Luftfeuchte. Mehr zum Kühlen über die Decke

Nachrüsten: Tage statt Wochen

Wer im Bestand eine Flächenheizung nachrüsten will, denkt an Estrich raus, neu aufbauen, Wochen Trocknung. Bei uns sind es Tage. Die Klimaplatte kommt direkt auf den bestehenden Untergrund – auf Beton, Ziegel, Holzdecken und auch auf bestehende abgehängte Gipskartondecken. Darüber der Ton, und der Raum ist fertig. Mehr zum Nachrüsten im Altbau

Ein Beispiel: In einem Privathaus in Stans in Tirol ersetzt eine kombinierte Heiz- und Kühldecke die Fußbodenheizung vollständig.

Häufige Fragen

Bekomme ich mit einer Deckenheizung kalte Füße?

Nein. Die Deckenheizung erwärmt durch ihre Strahlung auch den Fußboden. Vom Boden bis zur Decke herrscht fast dieselbe Temperatur.

Wird es mit einer Deckenheizung am Kopf zu warm?

Nein. Die Decke erwärmt nicht die Luft, sondern strahlt ihre Wärme an Boden, Möbel und Menschen ab. Weil die Fläche groß ist, reicht eine geringe Temperatur – unter 30 °C Vorlauf.

Was ist effizienter?

Die DHS-Klimaplatte heizt mit unter 30 °C Vorlauf – im optimalen Bereich einer Wärmepumpe. Dazu kühlt dieselbe Fläche im Sommer mit der reversiblen Wärmepumpe. Ein zusätzliches Klimagerät braucht es nicht.

Kann ich später Lampen an der Decke montieren?

Ja. Leuchten und Auslässe werden im Verlegeplan berücksichtigt. Und wenn Sie später etwas montieren möchten: Mit einer Wärmebildkamera sehen Sie im Betrieb genau, wo die Leitungen verlaufen. Sie liegen immer im Abstand von 8 cm – so finden Sie leicht eine Stelle zum Bohren.