- Richtwert: rund 25.000 € inkl. MwSt. für etwa 100 m² – unsere gesamte Arbeit ab dem Unterverteiler bis zur malerfertigen Tonoberfläche.
- Der genaue Preis hängt vor allem von Fläche, Untergrund, Oberfläche und Leistungsumfang ab.
- Nicht enthalten ist der Wärmeerzeuger, etwa die Wärmepumpe. Ihn übernimmt Ihr Installateur bis zum Unterverteiler. Eine eigene Regelung braucht die Klimadecke nicht.
- Für eine erste Einschätzung reichen die ungefähre Fläche in m² und der Ort Ihres Projekts. Das Angebot folgt, wenn Untergrund, Oberfläche und Haustechnik geklärt sind.
Der Richtwert
Rund 100 m² kosten etwa 25.000 € inkl. MwSt. – das entspricht rund 250 € pro Quadratmeter. Darin steckt unsere gesamte Arbeit ab dem Unterverteiler: Planung, Klimaplatten, Montage und Anschluss bis zur malerfertigen Tonoberfläche. Nicht enthalten ist der Wärmeerzeuger, etwa die Wärmepumpe – er ist entweder schon vorhanden oder wird von Ihrem Installateur bis zum Unterverteiler eingebaut. Der Wert dient zur Orientierung; den genauen Umfang halten wir im Angebot fest.
Die sechs wichtigsten Kostenfaktoren
1. Die Fläche
Die Fläche bestimmt die Menge an Klimaplatten und den Montageaufwand. Eine Klimaplatte misst 138,5 × 57 cm und deckt rund 0,79 m² ab. Restflächen am Rand werden mit Blindplatten ohne Register geschlossen. Bei größeren Flächen sinkt der Aufwand pro Quadratmeter in der Regel.
2. Der Untergrund
Am günstigsten ist die Direktmontage auf eine tragfähige, ebene Decke – ohne Lattung und ohne Profile. Ist die Decke uneben oder brauchen Leitungen und Leuchten Platz, kommt eine abgehängte Decke hinzu. Das erhöht Aufwand und Aufbauhöhe.
3. Die Oberfläche
Bei der Ausführung durch DHS entsteht die fertige Decke aus zwei Lagen Ton: Dickspachtel aus EMOTON-Ton und Feinspachtel als glatter Abschluss. Im Selbsteinbau sind abgestimmte Alternativen wie Kalk- oder Gipsspachtel möglich.
4. Montage durch DHS oder Selbsteinbau
Bei der Montage durch DHS übernehmen wir alles ab dem Unterverteiler bis zur malerfertigen Tonoberfläche. Die Inbetriebnahme übernimmt Ihr Installateur. Beim Selbsteinbau sparen Sie die Montagearbeitszeit, übernehmen aber selbst Verantwortung und Aufwand. Den Wärmeerzeuger macht in beiden Fällen Ihr Installateur.
5. Die Haustechnik
Ihr Installateur bringt Vor- und Rücklauf vom Wärmeerzeuger bis zum Unterverteiler – ab dort übernehmen wir. Eine eigene Regelung braucht die Klimadecke nicht: Die Vorlauftemperatur stellt der Wärmeerzeuger nach der Außentemperatur ein. Ob ein vorhandener Wärmeerzeuger genutzt werden kann oder eine neue Wärmepumpe geplant ist, beeinflusst die Gesamtkosten stark.
6. Kühlen
Soll die Decke auch kühlen, braucht es eine Kältequelle – am einfachsten eine reversible Wärmepumpe, die ohnehin heizt. Möglich sind auch ein Kaltwassersatz oder passive Kühlung über Erdsonde oder Grundwasser. Eine Taupunktüberwachung ist dank Tonoberfläche nicht nötig. Die Klimaplatte selbst ist dieselbe – Heizen und Kühlen laufen über dieselbe Fläche. Mehr zur Deckenkühlung
Was im Angebot steht – und was zusätzlich anfallen kann
In Ihrem Angebot halten wir den Leistungsumfang genau fest. Je nach Projekt kommen hinzu: Vorarbeiten am Untergrund, eine abgehängte Decke, Elektroarbeiten für Leuchten sowie der Wärmeerzeuger samt Anbindung bis zum Unterverteiler durch Ihren Installateur. Beim Selbsteinbau kommen außerdem Schrauben und Dübel, Ihr eigenes Werkzeug und das Spachtelmaterial dazu.
Betriebskosten: niedrige Temperaturen, effiziente Wärmepumpe
Wenn eine Wärmepumpe zu viel Strom braucht, sucht man den Fehler meistens im Heizraum. Oft liegt er aber in den Räumen: Je höher die Vorlauftemperatur, desto mehr Energie braucht das Gerät für dieselbe Wärme. Mit klassischen Heizkörpern landet man schnell bei 50 bis 70 °C. Verteilt man die Wärme über eine ganze Decke, reichen unter 30 °C.
Im Sommer kühlt dieselbe Fläche mit der reversiblen Wärmepumpe – ganz ohne Split-Gerät an der Wand.
Förderung
Förderprogramme für Heizung und Sanierung unterscheiden sich je nach Land, Bundesland und Projekt und ändern sich laufend. Viele Programme setzen die Rechnung eines Fachbetriebs voraus. Wer selbst montiert, sollte deshalb vorher prüfen, ob dadurch Förderungen entfallen. Verbindliche Auskunft gibt die zuständige Förderstelle.
So kommen Sie zu Ihrem Angebot
- Senden Sie uns die ungefähre Fläche in m² und den Ort Ihres Projekts – über das Kontaktformular oder die Selbsteinbau-Anfrage.
- Im kostenlosen Erstgespräch klären wir Decke, Haustechnik und Leistungsumfang.
- Sie erhalten ein persönliches, schriftliches Angebot.
